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Ergebnisse für: ‘Leseproben’

Kôji Suzuki | loop – the ring III

Loop - The Ring III

Loop - The Ring III

Loop – the Ring III, Heyne 2004 (aus dem Französischen)

Leseprobe

Erneut schien er zu wissen, was in Kaorus Kopf vorging. Wenn das stimmte, war jeder Gedanke an Flucht sinnlos.
“Meine Mission?”
“Ja, der Grund, warum du hierher gekommen bist. Du willst doch das MHCV besiegen, oder?”
Die beiden blickten sich einen Augenblick lang unverwandt an.
Kaoru machte es hochgradig nervös, dass er praktisch nichts über Eliott wusste, während der sämtliche Information über ihn zu besitzen schien. Die wissenschaftliche Karriere des alten Mannes war sehr interessant, aber er hätte gern mehr über ihn als Privatperson erfahren. Wenn sich dieser sonderbare Kerl mit seinen Riesenhänden und -füßen als Mensch aus Fleisch und Blut offenbaren würde, wäre ihm bestimmt erheblich wohler in seiner Haut. Weiterlesen…

Belletristik, Französisch, Leseproben , ,

Jonnie Jacobs | Tödliche Lüge

The Next Victim, ClubPremiere 2008

Leseprobe

Der Anruf kam um kurz nach zwei Uhr morgens und riss Erling aus einem besonders schönen Traum. Als Ermittler bei der Mordkommission war er zwar daran gewöhnt, zu den unmöglichsten Uhrzeiten geweckt zu werden. Das Hirn einzuschalten kostete ihn trotzdem jedes Mal unsägliche Mühen. Mit geschlossenen Augen klammerte er sich an den letzten Rest Schlaf, bis der Kollege von der Leitdienststelle die Adresse des Tatorts durchgab – eine Adresse, die schmerzvolle Erinnerungen wachrief.
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Belletristik, Englisch, Leseproben

Bernard Fauconnier | Die Kinder des Kairos

Bernard Fauconnier

Bernard Fauconnier

Kairos, Ullstein 1998

Leseprobe

Er fühlte sich ein wenig schwindelig. Erneut spürte er diesen beunruhigenden Schmerz, der regelmäßig wiederkehrte, ein Stück unterhalb des Herzens. Welches Organ gab langsam seinen Geist auf? Das Herz, die Leber, die Bauchspeicheldrüse? Der Körper ist wie ein Motor, dachte er. Vergaser, Lichtmaschine, Batterie, Ventile. Auspuff. Gegen zehn überlegte er, ob er noch weggehen sollte. Die Angst quälte ihn, und je mehr er sie Herr über sich werden ließ, um so stärker meldete sich der Schmerz. Weiterlesen…

Belletristik, Französisch, Leseproben ,

Marti Leimbach Daniel – ein Junge ohne Worte

Daniel isn't Talking

Daniel isn't Talking

Daniel isn’t Talking, ClubPremiere 2008

Leseprobe

Im Schuhgeschäft suche ich nach Schnallenschuhen, weil Daniel unbedingt welche möchte. „Bitte, Schuhe mit Schnallen“, sagt er jeden Tag und klatscht dazu in die Hände, während er den Oberkörper leicht nach vorne kippt, als wäre ich eine Königin, vor der er sich verbeugt. Ich habe ihm die Schuhe versprochen, und er hat mir das Versprechen abgenommen. Mit strahlenden Augen. Warum bitte schön gibt es in diesen Läden keine Schuhe für meinen Sohn, obwohl er doch jetzt regelmäßig Vier- bis Fünf-Wort-Sätze bildet?

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Belletristik, Englisch, Leseproben

Sean Russell | Sturmvogel

Swan's War

Swan's War

Swan’s War. The Isle of Battle, Heyne 2004

Leseprobe

Beldor wurde auf einen kalten, grobkörnigen Steinboden geschleudert. Um ihn herum herrschte schwaches Dämmerlicht. Der Diener des Todes entfloh in die Nacht, und das Echo seines Schreis hallte nach wie in einem Albtraum. Die Klauen dieser Wesen waren giftig, dessen war er gewiss, denn er konnte seine Glieder kaum bewegen. Nun lag er auf diesen Steinen und harrte des Todes, der ihn bald mit seinem eisigen Odem streifen würde. Weiterlesen…

Belletristik, Englisch, Leseproben

Guido Knopp | Top-Spione. Verräter im Geheimen Krieg

Top Spione. Verräter im Geheimen Krieg

Top Spione. Verräter im Geheimen Krieg

Top-Spione. Verräter im Geheimen Krieg
Originalausgabe C. Bertelsmann 1994 (als Koautorin)

Leseprobe

„Der Referent“ (S. 179–237)

Nervös marschierte der Bundesminister für Post und Verkehr, Georg Leber, auf und ab. Horst Ehmkes Anfrage schob ihm den Schwarzen Peter zu:
„Lieber Georg“, las er, „kannst du trotz der Sicherheitsbedenken für Guillaume gutstehen?“
Aber ja doch. Georg Leber stand zu seinem Schützling. Günter Guillaume war absolut zuverlässig. Und loyal. Die Antwort des Ministers war eindeutig.
„Sehr geehrter Herr Ehmke“, diktierte Leber förmlich, obwohl er seinen Adressaten schon seit Jahrzehnten duzte. „Wie ich weiß, bewirbt sich Günter Guillaume um die Übernahme einer Aufgabe im Bundeskanzleramt. Ich kenne Herrn Guillaume seit längerer Zeit aus der politischen Zusammenarbeit in Frankfurt/Main. Er hat sich dabei stets durch Fleiß und Hingabe in der Erfüllung seiner Aufgabe bewährt und sie mit Geschick, Erfahrung und Intelligenz bewältigt.

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